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Wie verhindere ich ein digitales Burnout?

Mai ist Monat der psychischen Gesundheit: Tipps für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien.

Mai ist ein toller Monat. Die Tage werden länger, die Sonne scheint mehr, man hat bessere Laune und geht öfter nach draußen. Mai ist jedoch auch der Monat der “Mental Health Awareness” und zwar vom 01. Mai bis zum 31. Mai. Für mich selbst ist das ein wichtiger Monat, denn als junger Mensch der mit den sozialen Medien irgendwie auch groß geworden ist, nimmt dies einen großen Teil in meinem Leben ein. Oft muss ich aufpassen dass ich nicht Stunden einfach nur von einer App auf die nächste App switche, in so einer Art “Dauerschleife”. Das kann nämlich nach hinten losgehen.

Was ist der “Mental Health Awareness”-Monat?

In den USA wird der Monat schon seit 1949 vollzogen und wird mit den Medien, lokalen Veranstaltungen und Filmvorführungen thematisiert. Jedes Jahr Mitte März gibt Mental Health America (MHA) ein Toolkit heraus, das als Leitfaden für die Vorbereitung von Aufklärungsaktivitäten während des Mental Health Awareness Month dient, dazu steht der Monat jedes Jahr unter einem anderen Motto. Dieses Jahr steht der Monat unter dem Motto Back to Basics.

Soziale Medien und Mentale Gesundheit

Nach dem McLean Hospital werden Soziale Medien wie folgt beschrieben: “Soziale Medien haben einen stärkenden Charakter. Die Verwendung aktiviert das Belohnungszentrum des Gehirns, indem Dopamin freigesetzt wird, eine "Wohlfühlchemikalie", die mit angenehmen Aktivitäten wie Sex, Nahrung und sozialer Interaktion verbunden ist. Die Plattformen sind so konzipiert, dass sie süchtig machen und mit Angstzuständen, Depressionen und sogar körperlichen Beschwerden verbunden sind.” 

Darum ist es wichtig ein “digitales Burnout” und unter seinen Folgen zu leiden, zu verhindern und einzugrenzen.

Was ist ein “digitales Burnout”?

Vom digitalen Burnout spricht man, wenn Symptome wie Müdigkeit, Frustration, Überanstrengung und Konzentrationsstörung über einen längeren Zeitraum anhalten, verursacht durch digitale Medien.

Wie kann ich ein digitales Burnout verhindern?

Hier habe ich ein paar Tipps aufgelistet, wie du verfahren kannst, wenn du dich schon auf dem Weg zu einem digitalen Burnout befindest. 

1. Sei dir bewusst, dass ein routiniertes Verwenden von Sozialen Medien dazu führen kann, dass du in einer “Dauerschleife” hängen bleibst (Stichwort: Suchtfaktor)

Richtig gehört. Das ständige Wechseln von einer App zur anderen App kann im Gehirn zu einer Routine führen, sodass du von alleine, auch wenn du keine Benachrichtigung bekommst, trotzdem auf die App gehst, um sie einfach zu nutzen. Du kennst vielleicht das Wort “Smombie”, eine Kombination aus den Worten Smartphone und Zombie, das junge Menschen nutzen, um andere zu bezeichnen, die wie ein Zombie vor ihrem Smartphone sitzen.

2. Grenze deine Bildschirmzeit ein.

Viele Smartphones haben die Option, die Bildschirmzeit einzugrenzen, du kannst das natürlich auch ohne tun und dir selbst ein Limit dafür geben, wie lange du insgesamt am Handy sein möchtest. Damit kannst du die Reizüberflutung sehr stark eingrenzen. Mit unserer Avast Mobile Security kannst du deine Bildschirmzeit überprüfen und aus eigener Verantwortung einschränken.

3. Verbanne das Smartphone aus dem Schlafzimmer. 

Zu deiner Gesundheit zu liebe solltest du nicht mit deinem Smartphone im Bett schlafen, das kann zu Schlafstörungen führen nach einer Studie von der Universität Koblenz-Landau.

4. Nutze dein Smartphone nicht bei Nacht.

Studien haben ergeben, dass das Nutzen von Smartphones bei Nacht - insbesondere bei jungen Menschen - zu einer Unausgeruhtheit durch Schlafmangel führt, verursacht durch das Blaulicht des Bildschirms.

5. Digital Detox

Versuche es doch einmal mit einem “digitalen Detox”. Das heißt, du verzichtest bewusst auf dein Smartphone oder deinen Laptop. Das kann eine Stunde, mehrere Tage, Wochen oder Monate gehen, je nachdem welche Intention du verfolgst.

Solltest du dich trotzdem nicht besser fühlen, dann geh am besten zu einem Arzt oder melde dich bei der Telefonseelsorge unter 142 (in Deutschland). Deine psychische Gesundheit ist wichtig und sollte an erster Stelle stehen.

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