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Artikel Tagged ‘Datenschutz’
2. März 2015

Wer seine Privatsphäre liebt, der schiebt… den Riegel für Hacker im WLAN vor. Oder nicht?

Unser globales Experiment zeigt erhebliche Sicherheitslücken in WLAN-Netzen

Die Nutzung offener, ungeschützter WLAN-Netzwerke ist weltweit beliebt. Ob auf Reisen oder im Lieblingscafé um die Ecke sind WLANs praktisch – doch leider häufig eine Gefahr für die Privatsphäre. Dabei ist es doch so einfach: Im Auto legen Sie doch einen Sicherheitsgurt an, oder? Auf gleiche Weise sollten Sie im öffentlichen WLAN eine Sicherheits-App verwenden.

Vor dem Deutschen Bundestag in Berlin: In offenen WLAN-Netzwerken lassen sich Passwörter einfach mitlesen.

Mobile Nutzer weltweit gehen hohe Risiken mit ihren Surfgewohnheiten im offenen WLAN ein Wir haben ein Team an Experten für mobile Sicherheit in neun Städte in Europa, Asien und den USA geschickt, um die WLAN-Nutzungsaktivitäten zu beobachten. Dafür waren sie mit einem Laptop ausgerüstet und einer App, die den lokalen WLAN-Verkehr auf 2,4 GHz Frequenz beobachtete – eine kostenlose App, die breit verfügbar ist. Teststadt in Deutschland war Berlin. Das Experiment zeigte, wie einfach es ist, die Surfaktivitäten, Suchbegriffe, Passwörter, Videos, E-Mails und andere persönliche Daten mitzulesen. Unser Experiment zeigte uns, dass Nutzer in Asien für Cyberangriffe am anfälligsten sind. Dort findet mehr als die Hälfte des Web-Verkehrs auf ungeschützten HTTP-Websites statt, 97 Prozent der Nutzer verbinden sich mit offenen, ungeschützten WLAN-Netzwerken und sieben aus zehn Passwort-geschützten WLAN-Router sind schwach verschlüsselt, was sie anfällig für Hackerangriffe macht. Am stärksten beschützen Nutzer in San Francisco und Barcelona ihre Surfaktivitäten – doch auch hier gibt es Nachholbedarf. Vorsicht vor ungeschützten WLANs

Couple TS

Wer sich mit offenen WLAN-Netzwerken verbindet bietet Hackern einfachen Zugriff auf Fotos und andere persönliche Informationen.

Die Avast-Experten haben herausgefunden, dass die überwältigende Mehrheit der Laptop-, Smartphone- und Tablet-Nutzer in den Stadtzentren offene WLAN-Netzwerke nutzt. Mobile Nutzer in Asien waren dabei führend, während Europäer und Amerikaner sich etwas häufiger in geschützten Netzwerken bewegen: In Seoul wählen 99 von 100 Nutzern ungeschützte Netzwerke, in Barcelona und San Francisco 80 von 100.

  1. Seoul: 99 von 100
  2. Hong Kong: 98 von 100
  3. Taipei: 97 von 100
  4. Chicago: 96 von 100
  5. New York: 91 von 100
  6. Berlin: 88 von 100
  7. London: 83 von 100
  8. Barcelona: 80 von 100
  9. San Francisco: 80 von 100

Gefahr beim Surfen auf HTTP-Seiten Avast entdeckte, dass ein signifikant hoher Anteil der Mobil-Nutzer auf unsicheren HTTP-Seiten surft. Fast die Hälfte des Web-Verkehrs in Asien findet auf HTTP-Seiten statt; in den USA sind es 37 Prozent und in Europa 32 Prozent. Da der HTTP-Verkehr ungeschützt ist, war unser Team in der Lage, alle Surfaktivitäten zu beobachten, inklusive Domains, Suchbegriffen, Login-Daten, Videos, E-Mails und Kommentaren. Websites wie eBay, Amazon, Wikipedia oder Bing nutzen den sicheren HTTPS-Standard erst dann, wenn der Nutzer eingeloggt ist. In jeder Stadt konnten unsere Experten Beispiele von Nutzern sehen, die medizinische Websites, Versicherungs- und Banking-Sites sowie erotische Videos ansahen – alles in unsicheren offenen WLAN-Netzwerken. Schwache Verschlüsselung Die Mehrheit der WLAN-Hotspots, die Avast beobachtete, nutzten eine Form der Verschlüsselung – in Berlin waren beispielsweise 74 Prozent verschlüsselt. Jedoch waren die eingesetzten Verschlüsselungsmethoden oft schwach und einfach zu hacken. Der Einsatz von WEP-Verschlüsselung kann fast so riskant sein wie den Passwortschutz komplett wegzulassen, da Nutzer sich durch die Passworteingabe zwar sicher wähnen, Cyberkriminelle die Verschlüsselung aber einfach durchdringen können. San Francisco und Berlin hatten den geringsten Prozentanteil schwach verschlüsselter Hotspots, während mehr als die Hälfte der Hotspots mit Passwortschutz in London und New York sowie fast drei Viertel der Hotspots in Asien anfällig für Cyberangriffe waren. Anteil schwach verschlüsselter Hotspots:

  1. Seoul: 70,1%
  2. Taipei: 70,0%
  3. Hong Kong: 68,5%
  4. London: 54,5%
  5. New York: 54,4%
  6. Chicago: 45,9%
  7. Barcelona: 39,5%
  8. Berlin: 35,1%
  9. San Francisco: 30,1%
Die Route unseres Sicherheits-Experten in Berlin

Die Route unseres Sicherheits-Experten in Berlin

Das Experiment zeigt leider, dass die meisten mobilen Nutzer keine ausreichenden Vorkehrungen treffen, um ihre persönlichen Daten und Privatsphäre vor Cyberkriminellen zu schützen. Wir raten Nutzern nicht grundsätzlich davon ab, HTTP-Websites oder offene WLAN-Netzwerke zu nutzen. Stattdessen möchten wir ihnen ans Herz legen, sich zu schützen. Auf dem Mobile World Congress stellen wir eine neue App vor, Avast SecureMe, die iPhone- und iPad-Nutzern zeigt, ob ein WLAN-Netzwerk sicher ist oder nicht – und eine sichere Verbindung im offenen WLAN herstellt. Wi-Fi-Schutz ist jetzt auch in unserer Android-App Avast Mobile Security enthalten.

13. Januar 2015

Schutz der Privatsphäre bei Facebook

Durch Copyright-Posts bei Facebook lassen sich eigene Inhalte leider nicht schützen

Immer wieder tauchen sie im Facebook-Newsfeed auf, Posts von Freunden, die feierlich und offiziell erklären, dass “Facebook keine Rechte an veröffentlichten persönlichen Bildern und Status-Updates hat, diese weiter zu verbreiten oder anderweitig zu nutzen”. So schön das auch wäre – einfach mal eine klare Aussage bei Facebook machen und „zack!“ geschützt zu sein – so ist das leider nicht. Das Ganze ist ein Hoax – eine Ente, die sich massenweise verbreitet aber wirkungslos ist.

Dass Facebook-Mitglieder auf derartige Nachrichten hereinfallen und sie eifrig von Freunden kopieren, um sie auch auf dem eigenen Profil zu veröffentlichen, zeigt immerhin, dass sie um ihre Rechte und Privatsphäre besorgt sind und etwas unternehmen möchten, um sich zu schützen.

Es gibt jedoch ein paar Schritte, wie Nutzer ihre Privatsphäre wirklich schützen können:

Status-Updates

Facebook privacyÜber Ihre Status-Updates können Sie kontrollieren, wer was sehen kann. Nach belieben können Sie den Post für die ganze Welt sichtbar machen, indem Sie „Öffentlich“ wählen. Für private Updates ist diese Option selten empfehlenswert – schließlich geht es nicht jeden an, wie Sie sich fühlen, was Sie gerade unternehmen oder denken. Häufig macht es Sinn, ausschließlich Freunde zu informieren, oder innerhalb der Freundesliste nur einzelne Gruppen. Über „Benutzerdefiniert“ können Sie einzelne Personen, z.B. nur die engsten Freunde, auswählen oder auch ganze Gruppen und Freunde ausschließen, um Beiträge ganz gezielt zu veröffentlichen. Beachten Sie, dass sich Facebook das gewählte Zielpublikum merkt und es beim nächsten Update wieder wählt, bis Sie es ändern.

Um ein Status-Update, Foto oder Video zu löschen, besuchen Sie Ihre Chronik und klicken Sie in der oberen rechten Ecke des Posts und wählen Sie „löschen“.

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19. März 2014

avast! SafePrice – was es macht und wie Nutzer es bei Bedarf entfernen können

Heute haben Medien über unsere Funktion avast! SafePrice berichtet und Bedenken geäußert, dass die Browser-Extension Nutzern nachspionieren könnte. Es wurde kritisiert, dass die Funktion standardmäßig aktiv ist – zudem wurde berichtet, dass dies aus datenschutzrechtlicher Sicht fragwürdig sein könnte.

Wir möchten daher erklären, was SafePrice macht und wie wir dabei die Daten unserer Nutzer schützen. Die SafePrice Browser-Extension hilft Online-Shoppern, das günstigste Produkt-Angebot unter vertrauenswürdigen und teilnehmenden Shops zu finden. SafePrice zeigt dazu Nutzern, die gerade im Internet shoppen, eine kleine Informations-Leiste im oberen Bereich des Browser-Fensters an.

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Alle persönlichen Daten in Echtzeit entfernt
SafePrice kommuniziert Daten an unseren Server bzgl. der Produkte, nach denen der Kunde sucht und der URLs der Shopping-Sites, die der Nutzer besucht. Alle persönlichen Daten werden in Echtzeit vom Rest der Information entfernt, so dass Shopping-Informationen komplett anonym sind. Mit unserem Dritt-Anbieter, Ciuvo, prüfen wir dann welche günstigeren Angebote oder verfügbare Coupons es gibt. Ciuvo erhält niemals persönliche Daten unserer Nutzer. Mehr…

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19. Dezember 2013

Zu Weihnachten Sicherheit verschenken mit avast! Mobile Security

Smartphones und Tablets scheinen dieses Jahr die Renner unter den High-Tech-Weihnachtsgeschenken zu sein. Laut einer BITKOM-Studie sind Tablet-PCs in dieser Saison mit 23, 1 Prozent die beliebtesten Gadgets, die verschenkt werden, gefolgt von Smartphones (22,6 Prozent). Damit der mobile Begleiter so lange wie möglich erhalten bleibt, ist es ratsam, sich auch um den Schutz des Geräts zu kümmern. Schließlich geht es nicht nur um ein einfaches Handy, sondern um einen Mini-Computer, der auch sensible Daten wie private Fotos, Videos, E-Mails oder mobile Shopping- und Online-Banking-Apps enthalten kann.

post-de

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